Der 3.Teil der Teufels-Trilogie – Stand Juni 2017

Gepostet am 19. April 2017 | Keine Kommentare

Der 3.Teil der Teufels-Trilogie

hat bisher noch keinen Titel, befindet sich aber schon in einem fortgeschrittenen Planungsstadium. Auch die Recherchen habe ich größtenteils abgeschlossen. Unter anderem bin ich dazu im letzten Sommer nach Niederösterreich und Südmähren gereist, einer Region, in der sich ein Teil der Handlung abspielen wird.

Auch auf die Frage, inwiefern war Pirna betroffen, als König Ferdinand 1547 während des Schmalkaldischen Krieges seine Truppen nach Dresden verlegte, habe ich inzwischen dank Prof. Schirmer aus Jena und v.a. seines Kollegen Thomas Wittig ein paar Antworten erhalten. Es hat sich eben wieder mal gezeigt, dass es immer gut ist, Experten zu fragen, wenn man selbst nicht weiter kommt!

Bernardo Belotto, genannt Canaletto: Pirna vom rechten Elbufer mit der Straße bei Posta
Staatliche Kunstsammlungen Dresden ( Foto: Estel, Kluth)

Mal sehen, ob es mir im August gelingt, den Kämmereirechnungen im Pirnaer Stadtarchiv noch weitere Details zu entlocken. Mein Problem dabei ist, dass ich immer sehr lange brauche, um mich einzulesen. Schon die Entzifferung der Schrift ist  sehr schwierig, wenn man sowas nicht häufig liest. Hinzu kommt noch, dass sich das Kanzleideutsch des 16.Jahrhunderts deutlich von unserm heutigen Sprachgebrauch unterscheidet. Auch da ist es für jemanden, der auf diesem Gebiet kein Spezialist ist, nicht gerade einfach herauszukriegen wie ein Wort oder eine Formulierung gemeint ist. Alles in allem ist das eine anstrengende Angelegenheit, bei der ich in der Regel nach 2 – 3 Stunden abbrechen muss, weil ich mich nicht mehr konzentrieren kann.

Dann frage ich mich oft, ob der ganze Aufwand lohnt und wieviele Autoren historischer Romane bei ihren Recherchen sowas überhaupt tun. Manchmal wünsche ich mir sogar, ich könnte es mir wie Ken Folett leisten, jemanden für die Recherchen zu bezahlen. Andererseits macht es mir aber auch Spaß, diese fast 500 Jahre alten Folianten in den Fingern zu haben. Und wenn ich dann tatsächlich etwas finde, was ich für meine Geschichte verwerten kann, ist das ein Gefühl, das dem eines Goldwäschers ähneln muss, der endlich mal ein kleines Goldklümpchen in seiner Schüssel entdeckt.

Na, mal sehen, welchen Einfluss das alles am Ende auf Sophias Geschichte haben wird…

 

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